Messinghelm aus Deutschland - ca. 1860-1880

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Messingfarbener Feuerwehrhelm aus Messing mit leichten Verfärbungen in gutem Zustand mit Monogramm "S" im Stirnabzeichen. Woher der Helm genau stammt, ist leider nicht bekannt. Vorne ist innen ein kleines Schild mit der Aufschrift "J.G. Lieb Söhne Blaubeuren" angebracht, was offenbar auf den Hersteller hinweist, da die besagte Firma Ende des 19. Jahrhunderts auch Feuerwehrfahrzeuge aufbaute. Dieser Helm ist momentan der älteste in der Sammlung.


Messinghelm aus Lingenfeld (Rheinland-Pfalz) - ca. 1870

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Diese Helme trug die einfache Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr im Ort Lingenfeld in Rheinland-Pfalz um 1870. Der Helm wurde vermutlich erst später grau lackiert, an vielen Stellen kommt jedoch die ursprüngliche Messingfarbe darunter zum Vorschein.


Messinghelm aus Lingenfeld, Kommandant - ca. 1870

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Ein wahres Schmuckstück stellt dieser Helm des Kommandanten der oben genannten Feuerwehr dar. Zur Kennzeichnung seiner Führungsposition wurde der Messinghelm mit einem ca. 10cm hohen Spitz versehen, an dessen Ende rot gefärbtes Rosshaar angebracht wurde. Leider wurde auch dieser Helm später grau lackiert. Der Helm ist in einem für sein hohes Alter von immerhin über 140 Jahren in gutem Zustand.


Messinghelm aus Württemberg - ca. 1875

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Schwarz lackierter Messinghelm in der so genannten Württemberger Form, wie er Ende des 19. Jahrhunderts in diesem Raum weit verbreitet getragen wurde. Vorne ist das Monogramm "P" angebracht, das als Kürzel für die Stadt oder das Dorf steht, in dem dieser Helm getragen wurde. Wo genau das war, wird sich leider nicht mehr feststellen lassen. Für sein Alter in gutem Zustand mit kleineren Dellen und ein paar Kratzern - der 70. Helm in der Sammlung.


Messinghelm aus Bayern - ca. 1880-1900

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Feuerwehrhelm aus Messing, schwarz lackiert, Kamm und Stirnabzeichen Messingfarben. Diese Helme wurden in Bayern Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts getragen. Zustand für sein Alter entsprechend gut.


 Lederhelm aus Bayern/Ingolstadt, ca. 1890-1900

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Vermutlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Lederhelme in Ingolstadt von den Feuerwehrleuten getragen. Dieser Helm in relativ gutem Zustand (lediglich kleiner Schaden am Messingkam und fehlendes Frontemblem) wurde 2010 zusammen mit anderen Helmen auf dem Dachboden eines Gerätehauses gefunden und verkauft.


Lederhelm aus Bayern - ca. 1900

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Scheunenfund, gebraucht erworben. Leider in schlechtem Zustand.


Messinghelm aus Bayern/Ingolstadt, ca. 1900

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Messinghelm in der um 1900 getragenen Ausführung einer Freiwilligen Feuerwehr in Ingolstadt. Der Helm wurde 2010 zusammen mit anderen Helmen auf dem Dachboden des Gerätehauses gefunden und verkauft. Guter Zustand.


Messinghelm aus Bayern/Ingolstadt, ca. 1900

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Messinghelm, vermutlich um 1900 herum bei einer Freiwilligen Feuerwehr in Ingolstadt so in Gebrauch. Silberner Helm mit goldemen Kamm und goldenen Löwenköpfen, an denen die Kinnriemen befestigt sind. Guter Gesamtzustand.


Lederhelm der FFW Ottenthal - ca. 1900

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Feuerwehrhelm aus Messing, mit schwarzem Leder überzogen, mit Kamm und großem Frontemblem aus Messing mit der Aufschrift "FREIWILLIGE FEUERWEHR OTTEHTHAL". Der Kinnriemen wird von zwei Löwenköpfen gehalten. Der Helm dürfte um 1900 getragen worden sein und befindet sich in mittelmäßigem Zustand.


Messinghelm aus Bayern - ca. 1908

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Der Messinghelm in der Standartform der bayrischen Feuerwehren nach einer 1908 erlassenen Vorschrift ist in mittelmäßigem Zustand mit vielen Dellen, für sein Alter aber durchaus akzeptabel.


Stahlhelm M 1934 - ca. 1934-1945

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Mit Anordnung vom 3.5.1934 waren bei Feuerwehren in Deutschland ab genanntem Datum ausschließlich diese Feuerschutzhelme mit scharfkantigem Absatz zu tragen. Hierbei handelte es sich um Stahlhelme, die mit einem Aluminiumkamm ausgerüstet waren. Dieser Kamm wurde bei vielen Helmen, so auch bei diesem hier, später entfernt und die dadurch entstandenen Löcher mit Blindnieten verschlossen. Die Helme aus Stahl waren glänzend schwarz lackiert. Links war der "Polizeiadler", rechts das Hakenkreuz in weißem Kreis auf rotem Grund angebracht. Nach dem Krieg wurden die Embleme aus Angst vor den Besatzungsmächten von vielen Feuerwehrleuten abgekratzt oder übermalt. Bei diesem Helm wurde nicht ordentlich gekratzt, so dass noch ca. 90% der Originalfarbe vorhanden ist. Ein seltener Zeitzeuge aus dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte.


Stahlhelm M 1934 - ca. 1934-1945

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Hierbei handelt es sich um eine Helmschale eines deutschen Stahlhelmes mit scharfkantigem Ansatz im Schläfenbereich, vermutlich Modell M1934 in schwarz mit Aluminiumkamm. Der Kamm ist mit einem dünnen Lederband eingefasst. Leider fehlt bei diesem Exemplar das Innenteil aus Leder. Links und rechts in der Helmschale sind Lüftungslöcher in das Blech gestanzt. Ehemals vorhandene Abzeichen wurden entfernt.


Metallhelm aus Bayern - ca. 1934-1970

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Dieser Feuerwehrhelm aus Metall stammt von einer bayrischen Feuerwehr und entspricht dem deutschen Wehrmachtsstahlhelm M1934 mit dem zum Nackenleder hin scharfkantigen Absatz, wie er ab 1934 für die Feuerwehr vorgeschrieben war. Der Helm verfügt außerdem über einen Aluminiumkamm (bei Führungsdienstgraden musste dieser golden sein) und über das Wappen der bayrischen Feuerwehren auf der Stirnseite (auch dieses war bei Führungskräften golden ausgeführt). Leider ist dieses Exemplar in mittelmäßigem Zustand.


 Metallhelm aus Wulkersdorf (Lkr. Regensburg) - ca. 1934-1970

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Zu diesem Helm habe ich einen sehr persönlichen Bezug: Es war der, den mein Opa während seiner aktiven Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Wulkersdorf getragen hat. Der Helm, vermutlich ein M1934 mit Aluminiumkamm, wurde später (nach Kriegsende) rot lackiert. Im Innenfutter ist noch ein Stempel der FFW Wulkersdorf sowie mit Kugelschreiber vermerkt der Name des Vorbesitzers, bevor ihn mein Opa bekommen hatte. Sehr guter Gesamtzustand.


Metallhelm (West-)Deutschland - ca. 1935-1970

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Erworben auf der Fire Engineering 2006 in Köln aus Sammlungsauflösung einer Privatperson. Zustand mittelmäßig (Lack blättert zum Teil ab; Kamm ist an einer Stelle gebrochen). Helm mit Kamm aus Aluminium, Nachfolger des dt. Wehrmachtshelmes M1943, getragen in dieser Form bis ca. 1970 in ganz Deutschland. Bei Führungsdienstgraden war der Kamm in gold gehalten.


Aluminiumhelm der Feuerlöschpolizei, Deutschland - ca. 1935-1970

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Ähnlicher Helm wie der zuvor gezeigte. Dieser Aluminiumhelm war, laut Vorbesitzer, bei der Feuerlöschpolizei - dem Vorläufer der heutigen Feuerwehr, als diese noch der Polizei unterstand - im Einsatz. Die Bedeutung der beiden umlaufenden Streifen, grün und weiß, ist nicht bekannt, vermutlich handelt es sich dabei um ein Dienstgradabzeichen oder ähnliches. Der Helm mit Nackenschutz und Kamm ist in gutem Gesamtzustand.


Metallhelm (Luftschutz) aus Deutschland/Ingolstadt - ca. 1938

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Luftschutzhelm aus Metall, Modell M38, näheres siehe nächster Helm. Auch dieser Helm wurde, wie so oft, nach dem Krieg rot überlackiert und weiter verwendet. Dieser Helm wurde so in Ingolstadt getragen, wo er zusammen mit anderen Helmen 2010 auf dem Dachboden eines Gerätehauses gefunden und verkauft wurde. Irgendjemand hatte die rote Farbe an der Front vorsichtig abgeschliffen, sodass darunter das Emblem des Luftschutzes, mit den beiden Flügeln, dem LUFTSCHUTZ-Schriftzug und dem Hakenkreuz (sehr undeutlich und auf Bildern zensiert!) zum Vorschein kam und nun wieder sichtbar ist.


Metallhelm (Luftschutz) aus Deutschland - ca. 1938

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Luftschutzhelm aus Metall in dreiteiliger Auführung, Modell M38. Diese Helme wurden für den Luftschutz gefertigt und getragen und nach dem Krieg auch für die Feuerwehr genutzt, da nichts anderes vorhanden war. Zu diesem Zweck wurden die Helme -wie dieses Exemplar- oftmals rot überlackiert. Im Inneren ist noch der Vermerk "Freigegeben zum Vertrieb nach dem Luftschutzgesetz" unter dem Lack zu erkennen.


Stahlhelm aus Bayern/Ingolstadt - ca. 1940

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Dieser Feuerwehrhelm, vermutlich Typ M35, wurde so bei einer Freiwilligen Feuerwehr in Ingolstadt getragen. Er ist in dunklem Rot, wie häufig anzutreffen in Bayern, lackiert und verfügt über einen Aluminiumkamm und an der Front über das Emblem der bayrischen Feuerwehren. Der relativ schwere Helm aus Stahl wurde 2010 auf einem Dachboden in einem Gerätehaus gefunden und verkauft und befindet sich in gutem Zustand.


Stahlhelm aus Bayern ab 1944

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Diese Stahlhelme entsprechen der "Gladiatorform" wie schon vorher gezeigt, bestehen jedoch im Gegensatz zur "dreiteiligen Form" aus einem Stück und verfügen über einen aufgesetzten Kamm. Die rote Farbgebung war vor allem für Bayern typisch und kennzeichnete dort die Mannschaftsdienstgrade, Kommandanten trugen weiße Helme.


Stahlhelm aus Deutschland - bis 1945

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Ehemaliger Stahlhelm, vermutlich M35 o.Ä., später als Feuerwehrhelm verwendet. Nach Kriegsende 1945 mussten alle schwarzen Feuerwehrhelme mit der Aufschrift "CIVIL FIRE SERVICE FEUERWEHR" beschriftet werden, was meist handschriftlich geschah, um die Feuerwehrmänner für die Besatzungsmächte als solche erkennbar zu machen und eine Verwechslung mit Soldaten auszuschließen. Leider hat der Helm einige Roststellen, sonst ist er in für sein Alter gutem Allgemeinzustand.

 


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