Über meine Sammelleidenschaft und mich...

Zunächst ein paar Worte zu meiner Person. Ich heiße Peter Buhl, wurde 1992 in Regensburg geboren und bin seit jeher begeistert von allem, was rot ist und blaue Lichter auf dem Dach hat - von der Feuerwehr. Diese Begeisterung wurde vor allem geschürt durch einen Freund meines älteren Bruders, der selbst als freiwilliger Feuerwehrmann in Regensburg tätig ist. Er ließ keine Gelegenheit aus, mir bei Veranstaltungen die Fahrzeuge zu erklären und alle Fragen zu beantworten. Im Dezember 2002 durfte ich im Rahmen der Aktion "Herzenswünsche" der Mittelbayerischen Zeitung einen Tag bei der Berufsfeuerwehr Regensburg verbringen. Der damalige Amtsleiter Helmut Dörre persönlich zeigte mir die Wache und auch Drehleiter durfte ich fahren (siehe Foto unten). Seit Oktober 2004 bin ich selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Burgweinting, einem Stadtteil Regensburgs. Im September 2012 begann ich kurz vor meinem 20. Geburtstag meine Ausbildung als Werkfeuerwehrmann bei der Flughafenfeuerwehr München, die ich 2015 erfolgreich abschließen konnte. Im Juni 2016 kehrte ich zurück nach Hause und arbeite seitdem bei der Berufsfeuerwehr Regensburg.

Aber damit nicht genug. Bereits 2002 begann meine Sammelleidenschaft für alles, was mit Feuerwehr zu tun hat. Zunächst natürlich Spielzeug aller Art, Playmobil zum Beispiel. Aber bald wurde das langweilig. Somit erstand ich schon 2003 meinen ersten echten "Feuerwehrhelm". Es handelte sich dabei um einen Helm des Zivil- und Bevölkerungsschutzes. Fast zeitgleich bekam ich zu meinem 10. Geburtstag einen fabrikneuen Feuerwehrhelm aus dem Hause Schuberth. Damit war der Grundstein für meine Sammelleidenschaft für Helme gelegt.

In den nächsten Jahren kamen somit weit über 100 Helme zusammen. Während die meisten Helme bei eBay ihren Besitzer gewechselt haben, gab es auch schon manche andere Gelegenheiten, den ein oder anderen Helm zu erwerben. Ein paar Beispiele im Folgenden:

 

 

  • Im Jahr 2005 vermittelte mich ein Bekannter unserer Familie, Pfarrer Semmet und seine Haushälterin, Frl. Hecht, zu einem tschechischen Feuerwehrhelm zur Zeit des ersten Weltkrieges, den wir persönlich in Tschechien abholten. Bei dieser Gelegenheit lernte ich den Feuerwehrkommandanten der Stadt Strazov kennen, der mir sogleich die Feuerwache zeigte und einen Jugendfeuerwehrhelm schenkte.
  • Einen Dräger Gallet konnte ich als einen der ersten Helme bei den Rescue Days 2004 in Augsburg erwerben.
  • Eine Feuerwehrkameradin tauschte für mich in Frankreich einen deutschen DIN-Helm gegen einen Dräger Gallet der Sapeurs Pompiers der Stadt Pau.
  • Einen Rosenbauer Heros der Berufsfeuerwehr Salzburg durfte ich Anfang 2017 persönlich vom Amtsleiter auf der dortigen Hauptfeuerwache in Empfang nehmen.
  • Auf der Fire engineering, einer Fachmesse für Feuerwehr und Rettungsdienst, konnte ich 2006 in Köln einen alten, schwarzen Feuerwehrhelm mit Kamm von einem privaten Sammler kaufen.
  • 2010 fand ich sozusagen "auf dem Müll" in Leipzig auf der Interschutz zwei Helme, die der Fa. Dräger als Versuchsobjekte dienten, so auch meinen 60. Helm - einen Dräger Gallet mit Goldvisier und zwei dicken Brandlöchern. So ließe sich das noch weiter fortsetzen...

 

Jeder Helm ist irgendwo etwas besonderes, jeder erzählt seine eigene Geschichte. Somit ist es eigentlich falsch zu sagen "dieser Helm ist ein besonderer" - weil es eben alle irgendwo sind. Dennoch gibt es immer ein paar Highlights oder "Meilensteine", die ich auch nicht unerwähnt lassen will. So zum Beispiel der erste typisch amerikanische Helm (Nr. 58) in meiner Sammlung (seit 2010) aus West Alton (Bundesstaat Illinois) in exzellentem Zustand, der aus der Masse einfach durch sein edles und großes Erscheinungsbild heraussticht. Auch ein Blickfang ist der komplett silber verchromte und mit einem goldenen Visier und einer kunstvoll gravierten Frontplatte ausgestattete Dräger Gallet der Sapeur Pompier aus Frankreich. Besondere Freude bereitet mir auch ein Feuerwehrhelm aus Chicago in sehr gebrauchtem Zustand, aber gerade das macht ihn so schön. Und was natürlich nicht fehlen darf: Seit Februar 2011 gehört auch ein ebenfalls viel genutzter, aber gut erhaltener Helm des Fire Department New York City dazu.

 

Bild zeigt die Anfänge der Sammlung um 2004.

 

Die häufigste Frage von Leuten, die meine Sammlung betrachten: "Und was ist jetzt da der älteste?" - Das war lange ein deutscher Messinghelm um 1860. Mittlerweile wurde der "Rekord" getoppt durch einen französischen Messinghelm mit Federbuschen, datiert auf ca. 1840.

Bis zum heutigen Tag kamen somit über 200 Feuerwehrhelme mit Baujahren von 1840 bis heute, aus den 4 Kontinenten Afrika, Amerika, Europa und Asien, aus über 40 Ländern - angefangen bei Deutschland über Österreich und Schweiz, Neuseeland und Belgien, Luxemburg und Frankreich, Japan und Singapur und viele viele weitere Länder - in meine Sammlung. Ein Ende? Derzeit nicht in Sicht!

 


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